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Sommer 2020 – Individuell und vielseitig

Feste Zahnspangen sind der „Klassiker“ unter den kieferorthopädischen Behandlungsverfahren. Sie ermöglichen eine Vielzahl an Zahnbewegungen, sodass mit ihnen verschiedenste Fehlstellungen korrigiert werden können. Unter anderem ist es mit festsitzenden Apparaturen möglich, gekippte Zähne aufzurichten, Zähne im Kiefer nach vorn oder hinten zu verschieben, Zahnlücken zu schließen und gedrehte Zähne korrekt in die Zahnreihe einzugliedern.

Die wichtigsten Bestandteile festsitzender Zahnspangen sind der Behandlungsdraht, Ligaturen (Gummi- oder Drahtringe) und die Brackets (Halteplättchen). Letztere wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Heute gibt es die Brackets in unterschiedlichster Form und Größe. Je nach Behandlungsziel und ästhetischem Anspruch können z.B. besonders kleine, unauffällige oder speziell „programmierte“ Halteplättchen für die feste Zahnspange ausgewählt werden.

Verschiedene Brackets im Überblick:

Klassische Metallbrackets

Standardbrackets bestehen meist aus Stahl und verfügen über eine Führungsschiene, in die der Behandlungsdraht eingelegt wird. Anschließend wird rund um das Bracket eine Ligatur (Spanngummi oder Metallring) angebracht, um den Draht zu befestigen. Herkömmliche Stahlbrackets sind im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten – unauffälligere oder besondere Brackets erfordern in aller Regel eine höhere Zuzahlung (Eigenbeteiligung).

Selbstligierende Brackets

Selbstligierende Brackets verfügen über einen besonderen Befestigungsmechanismus, in den der Behandlungsdraht einfach eingeklickt werden kann. Es werden keine Ligaturen wie Gummis zur Befestigung benötigt. Dadurch ist ein schnellerer und einfacherer Drahtwechsel möglich, sodass der Patient meist weniger Zeit im Behandlungsstuhl verbringt. Auch die Zahnpflege wird erleichtert. Zudem sind selbstligierende Brackets „programmiert“ – sie selbst geben die Richtung vor, in die die Zähne bewegt werden sollen. Des Weiteren gehen sie mit geringeren Reibungsverlusten und somit weniger Druck einher.

Minibrackets

Wie ihr Name schon verrät, sind Minibrackets wesentlich kleiner als herkömmliche Brackets. Das bietet zwei Vorteile: Zum einen sind sie durch ihre geringere Größe unauffälliger. Zum anderen bedecken sie einen kleineren Teil der Zahnoberfläche und vereinfachen dadurch die Zahnpflege mit der festen Zahnspange. Minibrackets gibt es sowohl in der klassischen Ausführung für eine Zahnspange mit Gummiligaturen als auch mit integriertem Verschluss (als selbstligierende Brackets). Noch kleiner und unauffälliger sind sogenannte Microbrackets.

Weiße Keramikbrackets

Viele Jugendliche und Erwachsene bevorzugen eine möglichst dezente Gestaltung der festen Zahnspange, damit diese in Schule, Beruf und Alltag nicht sofort ins Auge springt. Hier können helle Keramikbrackets Abhilfe schaffen. Sie überzeugen durch ihre weiße Farbe – im Gegensatz zu klassischen Metallbrackets sind Keramikbrackets damit auf den Zähnen deutlich unauffälliger.

Lingualbrackets

Mithilfe spezieller Lingualbrackets ist es möglich, die Zahnspange hinter den Zähnen zu verstecken. Die Brackets werden hierbei auf die Rückseite der Zähne („von innen“) geklebt. Die Lingualtechnik erfordert ggf. eine etwas längere Eingewöhnungsphase, kann jedoch eine ästhetische Alternative zu einer klassischen festen Zahnspange darstellen.

Sie haben eine Frage zu den verschiedenen Brackets? Wir beantworten sie Ihnen gerne!

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